Angst vor der Nacht…

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Marion Lucka: Ölgemälde “Angst vor der Nacht…” 60 x 80 cm (2012)

…und vom folgenden Tag. Dieser geht zu Ende, die Nacht bricht herein. Sie grübelt und konnte es wieder nicht jedem Recht machen, am wenigsten sich selber. Sie hat es einfach verlernt, oder wusste es nie. Dabei wäre es das Wichtigste. Manche Dinge wollen einfach nicht besser werden, sie bleiben fremd und unergründlich. In der Nacht platzt ihr  der Kopf vom Nachdenken. Die Gedanken fliegen wie rote Bluttropfen aus dem weichen, verletzten Haupt, so schmerzen sie. Der Körper ist wie die Nacht so dunkel, auch die Nachtfalter. Nur einer schaut blutig vom hellen Mantel hervor. Dieser Welt Schwäche und Ehrlichkeit zeigen? Das bedeutet Verlorenheit. Hier überlebt etwas anderes, nämlich das Gegenteil.  Sie blickt ängstlich zur Seite, hält sich an einem dunklen Nachtflugtier fest; weil ein neuer Tag naht und dann wieder die Nacht. Ist sie vielleicht besser als der Tag, wegen der Stille? Das Lebensspiel beginnt von vorne.

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