Eine tierisch rote Traumgeschichte

Marion Lucka: Mit ihrem Büchlein „Eine tierisch rote Traumgeschichte“ am 26. März 2017)

Ich freue mich sehr Euch mein kleines Minibüchlein „Eine tierisch rote Traumgeschichte“ vorstellen zu dürfen. Es hat 24 Seiten und 9 Farbabbildungen mit meinen neuesten in rot gehaltenen Ölbildern. Außenmaße : 15 x 15 cm. Dabei handelt es sich um eine etwas verrückte Geschichte, die die Gemälde untereinader verbindet. Es ist ein kleiner Lichblick für mich, da ich immer noch etwas niedergeschlgen bin wegen meinem Knöchelknochen. Es behindert mich in mein Minidachatelier zu gelangen. Im Moment haben ich deswegen nur die Möglichkeit zu zeichen oder mit Aquarellfarben zu malen. Ich vermisse meine Ölfarben sehr. Aber eine Pause war wohl mal nötig. Bei Interesse an dem Büchlein meldet Euch entweder auf dem Kontaktformular, über die e- mail: info@marionlucka.de oder über facebook. Dankeschön.

 

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Seltsamer Frühling

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Märztrauer“ 12 x 17 cm (23. März 2017)

Dieses Jahr ist der Frühling für mich kein gewöhnlicher, eher ein trauriger. Hoffentlich sind wieder Blätter an meinen Lieblingsbäumen. Es könnte ja auch sein, dass dieses Jahr keine Blätter aus den Ästen wachsen, oder dass sich die Bäume von den Menschen abwenden. Aber sobald es wieder geht, werde ich sofort hinlaufen. 

Die Frau ist traurig, befindet sich in einer Art Halbschlaf. Sie ist nicht so lebendig wie sonst. In ihrem Kopf wachsen Bäume, die so weit weg sind, im Moment. Es tut weh. Sie stehen in Ihren Kopfkäfig herum. Ihre Beine sind zu kurz zum Laufen, Fuß verletzt, eine Narbe. Sie wird zur Bedenklichkeit gezwungen und zum verharren in einem seltsamen Zustand im Frühling.

 

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Die Zeit vergeht plötzlich langamer

Marion Lucka: Aquarell “ Bein-Fuß-Krank“ 20 x 30 cm (21. März 2017)

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung“ Baumschauen“ 10 x 15 cm (22. März 2017)

Bis vor kurzen hatte ich das Gefühl, dass die Zeit rast und man nicht genug hineinpacken kann. Dabei handelt es sich meist um übertriebene Ansprüche an sich selbst. Ein falscher Schritt am verkehrten Platz und zur falschen Zeit kann alles so schnell verändern. Dann ist man gezwungen sein Leben zu bedenken und umzustellen. Einfache  Dinge werden schwierig andere Sachen und Gedanken kommen an. Man ist auf die nette Zuwendung von anderen Menschen angewiesen. Zuerst ein Schock, der ein Woche andauert, dann lässt man sich langsam auf die Situation ein. Die Bäume in meiner Umgebung sind plötzlich so weit weg, aber ich kann sie sehen von meinem Käfig aus. Ich versuche die Zeit ohne die gewohnten Dinge zu überwinden und hoffe, dass mein Knochen bald wieder zusammenwächst. Zu Ostern schaut alles bestimmt besser aus. Ich freue mich auf Ostern.

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Zeichnungen aus dem Krankenhaus

 

Leider habe ich mir eine Knöchelfraktur zugezogen und kann deswegen längere Zeit nicht mehr in mein Mini-Atelier unters Dach. Mein angefangenes Ölbild “ Besuch der Fremden wartet dort bis auf weiters auf mich. Ich bin sehr traurig und niedergeschlagen deswegen…Im Krankenhaus habe ich einige kleine Bildchen gezeichnet um die Dinge zu verarbeiten. Hoffentlich wächst der Knochen bald wieder zusammen. Am schlimmsten ist es für mich nicht in den Wald gehen zu können, überhaupt die Bewegungseinschänkung und die Rückenschmerzen…

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Besuch der Fremden

 

Marion Lucka: „Besuch der Fremden“ ensteht (27. Februar 2017)

Heute ist Rosenmontag. Der Fasching rauscht an mir vorbei. Draußen ist schönes Wetter und ich bekomme Besuch von Fremden auf meinen neuen Ölbild.

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Akt der roten Schneckenfrau

 

Marion Lucka: Ölgemälde „Akt der roten Schneckenfrau“ 80 x 80 cm (2017)

Sie ist rot, vom Kopf bis ihrem Schneckenhaus. Jeder zeit kann sie sich dorthin zurückziehen und trotzdem auffällig bleiben. Keiner würde sie anfassen in ihrem heißen Schneckenhaus, weil alle denken, dass sie da drinnen zerkocht. Die weißen Tränen ihrer Augen werden vom Wind weggeweht, irgendwohin durch die rote Luft.

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Erwachen mit Vögeln und Fisch

Marion Lucka: Ölgemälde “ Erwachen mit Vögeln und Fisch“ 80 x 80 cm (Februar 2017)

Die Vögel und der Fisch wecken die Frau mit den roten Haaren und  Baumnase aus dem Winterschlaf. Sie schaut noch traurig und ungläubig. Andere Vögel picken an dem kleinen Engel auf ihrer Stirn. Eine Schneelandschaft wächst auf dem großen Fisch, der sie durchdringt und zum Hintergrund wird. Gelbe Sonnentränen kullern aus den roten Augen.  Es wird noch so kommen, wie es die Tiere wollen. Der letzte Schnee muss noch schmelzen, dann wird es auch hoffentlich wieder  Blau und Grün. Vielleicht wäre auch Weiß besser. Alles wäre unsichtbar, ohne Anfang, ohne Ende und irgendwann wieder interessant.

 

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Gang über die Brücke 2

Marion Lucka: Ölgemälde „Gang über die Brücke 2 “ 60 x 80 cm (2017)

Wir laufen über die Brücke, über die wir in anderen Farben schon oft liefen. Jetzt erscheint alles in rot eingehüllt zu sein. Ein orangefarbener Blattbaum steht nicht angewachsen am heißen Boden. Der Vorhang hat sich geöffnet und eine Sonne scheint rot am Himmel. Wir versuchen den blauen Fluss zu erreichen, der uns zum Horizont bringt. Die erwärmten Fische wollen auch wieder ins kühle Wasser springen. Eine hellrote Katze mit dem dunklen Schlangenschwanz wartet auf uns in einem Zelt.

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Im Rotland

 

Marion Lucka: Ölgemälde „Im Rotland“ 80 x 100 cm (Januar 2017)

Soeben ist meine neues Bild “ Im Rotland“ fertiggeworden. Damit hoffe ich, dass endlich alles wärmer, harmonischer und weniger beängstigend wird.

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Kalte Januartage

Marion Lucka (26. Februar 2017)

Die kalten Tage im Januar lassen ein warmes Bild enstehen.

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