Im Schlaf

 

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Marion Lucka: Ölgemälde „Im Schlaf“ 60 x 70 cm (2001)

Im Schlaf weiß man nicht, ob man lebt oder tot ist. Der Schlaf übt den Tod. Im Grunde weiß man nicht, was der eigentliche Traum ist. Wann träumt man, wann ist man wach? Träume sind oft schöner als das wahre Leben, falls es das überhaupt gibt, das wirkliche wahre Leben. Es ist nur eine bestimmte Einstellung des Gehirns. Das dachte ich mir bestimmt vor 15 Jahren, oder auch nicht. Jedenfalls habe ich darüber nachgegrübelt. Manchmal ist es besser alles in Frage zu stellen. Es gibt sowieso keine Sicherheit. Nur eben der Tod ist sicher und das eigentlich auch nicht. Man sollte deswegen immer genau nachdenken, was man tut, oder wenn es einem egal ist, dann eben nicht.

 

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Traumland

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Marion Lucka: Ölgemälde „Traumland“ 120 x 150 cm (1997)

Das „Traumland“ ist 1997 spontan und ohne Skizzen entstanden. Es entwickelte sich von  links oben nach rechts unten. Es sollte damals die Landschaft werden, in der ich mich am wohlsten fühle.  Als ich fertig war, merkte ich, dass es die richtige Umgebung geworden ist. Leider weiß ich nicht, wo ich mein Traumland außerhalb der bemalten Leinwand finden kann. Ich würde es gerne besuchen. Dass es irgendwo in einer Wüste liegt, ist gewiss.

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Augen zu und…

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Marion Lucka: Ölgemälde „Augen zu und…“ 40 x 50 cm (2010)

Eine Fischfrau hält sich ein hohles Auge zu. Das andere kreiselt vor Angst. Der Mund war zu. Nun ist er zerrissen, trocken und bröselig. Der Druck von außen wächst. Aber sie sollte weiterschwimmen und sich wieder ins Wasser legen. Da muss sie durch. Die Fischfrau ist nur im Wasser frei. Das Wasser ist trocken, sie kann darin fliegen.

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Lila Blut

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Marion Lucka: Ölgemälde „Lila Blut“ 50 x 70 cm (2012)

Es fließt „Lila Blut“ in ihren Adern. Sie ist nicht alt und nicht jung. Ihr Blut war noch nie rot. Wer ist sie? Sie erkennt sich selber nicht. Ihr fehlt etwas. Von anderen Dingen hat sie zuviel. Die Haut ist zu dünn für diese Welt, die Adern schimmer durch. Sie hält sich an der „Lila Rose“ fest, bis zum nächsten Mal.

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Fischauge

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Marion Lucka: Ölgemälde „Fischauge“ 40 x 50 cm ( Mai 2000)

Das „Fischauge“ vom Mai 2000 schaut  auf den Mai 2016. Die Zeit vergeht so schnell. Jetzt sieht es viel mehr und kann auch einiges verstehen.  Es ist das Gleiche geblieben und es strahlt in frohen Farben immer weiter. Der Kopf ist geöffnet, die Gedanken frei.

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Frau mit Rothut

 

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Frau mit Rothut“ 50 x 70 cm (19. Juli 2015)

Die „Frau mit Rothut“ (2015) wird zur 7. Haus- und Hofmesse (Museumstag) am 22. Mai 2016 im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth und später im Künstlerhaus Schirnding (Eröffnung „Nachsommer- Vorherbst“am 2. September 2016) zu sehen sein.

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Wärmebotin

 

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Marion Lucka: Die „Wärmebotin“ ensteht (26. April 2016)

Ein neues Bild ensteht gerade. Draußen ist es noch sehr kühl und Schnee fällt. Die Frau auf dem Bild soll wieder etwas Wärme bringen. Mal sehen, ob ich mich darauf einstellen kann. Ich versuche es einfach. Außerdem sind mir die dunklen Farben ausgegangen.

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Ohne Hoffnung

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Marion Lucka: Ölfarbe auf Leinwandpapier, 30 x 40 cm (1989)

„Ohne Hoffung“ entstand 1989 in dem Zimmer, indem ich jetzt wieder sitze, damals ohne Ablenkung durch den Computer, dafür in verstrahlter Umgebung.  Die Zeit ist vergangen, aber die Schwingung ist geblieben. Warum dieses Portrait entstand, weiß ich leider nicht mehr so genau und will es auch nicht mehr wissen. Viele Dinge sollte man in Lehm kneten und in ein großes Wasser werfen. Ich lasse es wirken, oder auch nicht. Wem es nicht behagt, der sollte sich etwas anderes anschauen, zum Beispiel die vereinzelten traurigen Frühlingsblumen draußen. Jedenfalls hängt es seit 1990 im Landratsamt Wunsiedel, und wenn es nicht aus irgendeinem Grund runterfällt, bleibt es da noch länger als ich stehen kann.

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Schiff des Vergessens

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Schiff des Vergessens“ 50 x 70 cm (2012)

Die Frau mit den Wellenarmen schaut zur Seite, bleich. Sie denkt mit vielen Köpfen, die ihre Augen vergessen haben. Alles soll gut werden. Es ist wichtig fürs Weiterleben. Unfreiwillig sitzen zwei Parteien in einem Schiff, mit schwarzer Farbe ausgestrichen. Es könnte untergehen. Aber es wird von den zusammengeschweißten Armen getragen. Das Blut in den Armen hat einen Kreislauf. Man kann ihm nicht entrinnen. Jeder von ihnen hat die Möglichkeit  etwas zu Rettung beizutragen, sie haben alles, was sie brauchen und noch viel mehr. Aber alle schauen resigniert in die Ferne. Es wird schon werden. Das Auge am Himmel weint Blut. Aber der Himmel zeigt sich freundlich an diesem Tag.

 

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Ende der Kunstnacht

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Marion Lucka: Kunstnacht im Modewerk -Factory In „Düsteres, weil die Welt nicht immer rosig ist“ (16. April 2016)

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16. Kunstnacht Selb, Foto: Florian Miedl, Bilder im Hintergrund: Geistermutter (2008), Dunklere Gedanken (2007) Abbildung auf der Maske: Braut mit Strauß (2013)

 

 

 

 

Nun ist sie vorbei, die 16. Kunstnacht in Selb. Es war wieder ein sehr schönes Ereignis mit vielen interessanten Begegnungen. Weitere Fotos unter „Ausstellungen“

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