Fischfängerin

Sie befindet sich in einer Welt aus Wasser. In den Meeren weht nur kalte Luft. Sie hat mit ihrem spitzen Pendel im Auge einen Fisch gefangen. Er atmet rotes Wasser  aus der Mundöffnung und dem Schuppenkleid. Der Vogel in ihrem Haar ist im Wasser über der Erde verendet. Kraftlos baumelt er umher. Auch der Vogel am Hinterkopf hat sein Augenlicht verloren. Das Denken hat sich verschoben. Unten ist oben und umgekehrt.

Marion Lucka: Ölgemälde „Fischfängerin“ 70 x 70 cm (2012)

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