Sphinx

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Marion Lucka: Aqarell “Sphinx” 30 x 40 cm (1984)

1984 enstand das Aquarell ” Sphinx”. Es stammt aus dieser magisch-offenen Zeit. Damals konnte man sich auch schlecht vorstellen, dass  einmal das Jahr 2000 schrieben wird. Alles Wichtige war noch soweit weg und doch hatte man schon soviel falsch angefangen, oder richtig? Wissen tut das niemand. Eigentlich weiß man ja nur, dass man nichts weiß. Auf diesem Bild kann man eine Frau sehen, die nur aus Kopf und eingerissen Hals besteht. Fast ängstlich abwesend und einbisschen ärgerlich schaut sie von einem abgehobenen, flachen Potest auf ihren Verehrer, der sie schwimmend über ein Rohr, ausgehend von einer durchscheinenden, wasserblauen Kiste erreichnen will. Körperlich hat sie sich längst von ihm abgewandt, sie hat ja gar keinen Körper mehr. Diesen hat sie so abgelehnt, dass er verschwunden ist. Alles erscheint vergeblich zu sein, für den armen Mann, der nicht mal durch das größte  Rohr passt. Aber da ihre Haare wie Wurmlöcher überall in der Landschaft herumhängen, hat er noch viele Möglichkeiten das richtige und passende  Haar-Wurmloch zu finden.

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