Träume

Im Januar 1999 hatte ich einen Traum, der einige Tage später wahr wurde…und bis heute anhält. Weitere Seiten findet man in meiner Galerie „Traumbuch“ Die Texte, Zeichnungen und Aquarelle  stammen aus den Jahren 1996 bis 2016.

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Marion Lucka: Aus einem Traumbuch von 1999

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Die Grauhaarige entsteht

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Marion Lucka: Die „Grauhaarige“entsteht…(8. März 2016)

Mein neuestes Ölbild „Grauhaarige“ist gerade in Arbeit und wird während der 16. Selber Kunstnacht am 16. April 2016 ab 17 Uhr im Factory in – Modewerk  zum 1. Mal zu sehen sein. Mein Thema wird sein: „Düsters, weil die Welt nicht immer rosig ist“ Letztes Jahr habe ich soviele blumige Bilder gemalt, dass ich es mir schon etwas fremdartig vorkam. Ich kann das im  Moment nicht. Draußen und drinnen ist alles grau. Im Moment lasse ich die Farben schlafen. Die brauchen Ruhe.

 

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Trauer

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Marion Lucka: Ölgemälde „Trauer“ 110 x 120 cm (1998)

Leider gibt es im Leben nicht nur schöne Tage. Das Schlimme kommt oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Am belastensten ist aber, wenn sich solche Zustände über Jahre hinziehen. Positives Denken fällt dann doch etwas schwer, wenn auch manche das Talent haben alles Unangenehme einfach unter den Tisch zu schieben. Das erscheint mir oft sehr rätselhaft und verwirrend. Ich versuche gefühlsmäßig so ehrlich wie möglich zu bleiben. Die Frage ist auch, ob man immer so super gestimmt sein will? Das kann auch ein Art Flucht sein. Aus den tiefen Tälern entstehen auch oft kleine Wunder, wenn alles außen herum so gedankenlos oberflächlich erscheint. Das Bild „Trauer“ ist 18 Jahre alt und es war immer wieder so und wird wieder so sein.

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Rabenfrau

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Rabenfrau“ 60 x 80 cm (2012)

Es war in einem heißen Sommer in den 70er Jahren. Meine zwei Freundinnen und ich häkelten leidenschaftlich gerne Bikinis auf einer Decke im Garten. Dazu malten wir uns Finger- und Zehennägel an. Eines Tages landete ein schwarzer Rabenvogel auf unserer Decke. Zuerst schreckten wir angstvoll zurück, aber dann merkten wir wie zutraulich er war. Er pickte auf unsere bunten Nägel, stolzierte auf der Decke auf und ab, bis er sich schließlich auf meiner Schulter niederließ. Von da ab hatten wir eine tiefe Freundschaft geschlossen. Er hielt sich meistens in unserem Garten auf und war auch schon mal mit im Zimmer. Irgendwann warteten wir vergeblich auf unseren schwarzen Freund. Er blieb verschwunden, bis im Dorf das Gerücht von einem tollwütigen Vogel aufkam und er deswegen erschlagen wurde. Wenn ich daran denke, tut es mir noch heute weh. Beim Spazierengehen schaue ich oft den schwarzen Vögeln nach und gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich wieder mal einer zu mir setzt. Wahrscheinlich kommen deswegen auch öfters Rabenvögel in einigen meiner Bildern vor….ich mag diese Vögel sehr.

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Freundschaft

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Marion Lucka: Ölgemälde „Freundschaft“ 100 x 100 cm (1997)

Eigentlich wäre es schön, wenn sich die Leute besser vertragen würden. Leider ist und bleibt das Utopie, da der Mensch wohl ohne Machtkämpfe und Vorurteile nicht leben kann. Mir erscheint das oft unerträglich und man muss versuchen für sich selbst einen Weg zu finden. Meistens bleibt mir nur übrig auf 100 x 100 cm ein kleines bisschen Harmonie einzufangen für mich- und die bleibt, wenn das Bild nicht zerstört wird, eine kleine Ewigkeit auf diesem Quadrat bestehen. Dabei kann ja Harmonie für jeden etwas anderes bedeuten…Es gibt bestimmt Leute, die finden, dass die Gesichter auf diesem Gemälde hässlich sind, die Hände nicht passen, oder die Herzbäume… Aber das sind nur Äußerlichkeiten, auf die es nicht ankommt. Wichtiger ist das zufriedene gegenseitige Verstehen, weil niemand perfekt ist. Wenn man das denkt, lügt man sich in die eigene Tasche.

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Stillleben mit gelber und roter Zitrone

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Marion Lucka: Das „Stillleben mit gelber und roter Zitrone“ entstand im Juni 2013

Das „Stillleben mit gelber und roter Zitrone“ malte ich im Sommer 2013. Während dieser Zeit war mir nach kräftigen Farben zumute. Machmal gibt es das…. Es kommt auch darauf an, welche Farben ich gerade zur Verfügung habe. Es wird das genommen, was gerade da ist. Da gibt es keine Wunschvorstellungen aus verschiedensten Gründen. Darum passen die Bilder, die nacheinander gemalt werden auch meistens gut zusammen. Aus diesem Grund hat es auch manchmal weniger mit Stimmungen zutun als angenommen wird. Aber irgentwie läuft es nach Plan ab. Man muss auch nicht zwangsläufig gut drauf sein, wenn das Bild recht bunt ist und umgekehrt. Das ist alles nur Illusion… Fertiggestellt kann man es in der Bildergalerie – Stillleben sehen.

 

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Stillleben mit Äpfeln

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Marion Lucka: Tusche/Aquarell “ Stillleben mit Äpfeln“ 40 x 50 cm (1989)

Als ich noch als Lithografin arbeitete hatte ich nur abends Zeit zum zeichnen. 1989 entstand dann diese Tuschezeichnung, die ich mit Aquarellfarben auscolorierte. Auf der Zeichnung ist ausnahmsweise ein Mann zu sehen, der Besuch von einem Nachtfalter bekommt und in rot- und blaufarbenen Äpfeln vor sich hinüberlegt. Ein blauer Apfel steht für einen Bart. Dabei erinnert das aufgeschnittene Apfelgefäß auch etwas an eine abgeschnittene Brust. Warum ich das so malte weiß ich jetzt leider nicht mehr genau. Jedes Bild hat auch ein Geheimnis und so soll es bleiben. Man kann sich selber etwas ausdenken dazu.(Im Grunde sieht und denkt ja jeder etwas anderes und das macht ja alles interessant). Außerdem  ist das Bild auch schon 27 Jahre alt…..eine andere Zeit mit anderen Gedanken, aber doch sind es immer dieselben.

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Stillleben mit haariger Vase

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Marion Lucka: Ölgemälde „Stillleben mit haariger Vase“ 50 x 50 cm (2013)

Manchmal habe ich Lust ein Stillleben zu malen. Dabei weiß ich aber garnicht, ob es wirklich eins ist. Bei diesem Bild vom Januar 2013 malte ich Katzenköpfe als Blüten in einer behaarten Vase auf einer Katzenfelldecke. Warum  die schwarzen Tropfen aus dem imaginären Himmel laufen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ohne diese etwas fehlen würde in meiner Vorstellung. Alles gehört für mich zur abschließenden Harmonie des Bildes dazu.Vorher mache ich mir auch keine großen Gedanken. Oft wird soviel rumüberlegt und dann doch das Falsche gemacht. Deswegen überspringe ich das einfach. Zuviel denken erscheint mir beim Malen eher hinderlich. Am Anfang hoffe ich nur auf Ausgeglichenheit und Fluss.

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Sonnenseite

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Sonnenseite“ 70 x 100 cm (2002)

Das Ölbild “ Sonnenseite“ malte ich im Januar 2002 kurz bevor ich erfuhr, dass ich schwanger war. Im Nachhinein fiel mir der Punkt im Bauch der gemalten Frau auf und ich denke, dass das Unterbewußtsein schon da von dem Beginn der anderen neuen Zeit wusste.

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Sonnenkind

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Marion Lucka: Ölgemälde „Sonnenkind“ 40 x 40 cm (2003)

Die schönste Zeit meines Lebens war die Zeit ohne Malen, weil ich eigentlich nur malen kann, wenn es mir schlecht geht, und da ging es mir so gut, dass ich garkein Bedürfnis dazu verspürte. Es war einfach weg während der Schwangerschaft und meiner Babypause. Jeden Tag  schob ich Nova mindestens eine Stunde mit dem Kinderwagen durch die Natur, auch wenn es heftig regnete oder schneite. Endlich hatte ich das Gefühl etwas sinnvolles zu machen und kam mir auch irgentwie beschützt vor. Auch Ausgrenzungen berührten mich nicht so schlimm. Niemals möchte ich diese Zeit missen. Ich dachte auch nicht, dass ich wieder anfangen würde mit dem Malen, weil ja von einer Mutter erwartet wird nun endlich doch mal „normal“ zu werden und mit der unnützen Beschäftigung aufzuhören. Aber wer kann schon von sich sagen, dass er normal ist? Meistens täuschen sich diese Leute. Ich geb`s im vornherein zu es eventuell nicht zu sein und bin wenigstens ehrlich. Dieses kleine Bildchen war der erste Versuch nach über einem Jahr Farbmischpause wieder anzufangen. Es fiel mir anfangs sogar etwas schwer. Ich hatte sogar alle Farben verräumt, wegen der Schadstoffe. Natürlich wollte ich zuerst ein Bild von meiner Tochter malen. Es wirkt zwar etwas naiv, drückt aber mein Gefühl von damals aus. Es war ein neuer Anfang , erschien sinnvoll und zum ersten mal einfacher.

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