
Es „blaut“ weiter. Eigentlich male ich diese Bilder für die KunstRäume in Selb, die wieder im April stattfinden. Man braucht schon kleine Ziele, sonst erscheint alles sinnlos.

Es „blaut“ weiter. Eigentlich male ich diese Bilder für die KunstRäume in Selb, die wieder im April stattfinden. Man braucht schon kleine Ziele, sonst erscheint alles sinnlos.

Versunken im Blau, zu tief drin. Denken fällt weg. Der Sinn ist dahin. Lieber nichts denken, als falsch denken. Man ist anders, will aber nicht so sein. Andere Leute wissen genau, wie man sein sollte, damit man aktzeptiert ist. Scheiß drauf! Keine Chance auf Heilung. Die Welt ghet dahin. Egal wohin. Alles Schnee von Gestern. Damit kann man alles entschuldigen.
Öjgemälde „Blauversunken“, 70 x 100 cm (5. Februar 2026)

Vorhin fiel mir das Ölgemälde “ Pilzsängerin“, 50 x 50 cm von 2010 in die Hand. Es ist auch schon wieder 16 Jahre alt. Im Vordergrund meine neuen Kunstautomatenminis. Infos unter http://www.kunstautomaten.com
Am 16. Januar 2026 wurde in den Räumen von MakKultur (Leopoldhaus der Stadt Marktredwitz) die Gruppenausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Selb eröffnet. Die Ausstellung mit dem Titel “ Heimat“ ist noch bis zum 13. März 2026 zu sehen.
Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen.
Die „Blaue Katzenfrau“ ist am 15. Februar 2026 fertig geworden. Es ist immer noch kalt, ohne Gefühl und seelenverloren. Hellblau, Dunkelblau und mitten drin.Mir fehlt blaues Wasser, warm, kalt und am besten weit weg auf einem Wasserplaneten.
Meinen Ausstellung im Rosenthal Theater wird bis einschließlich 8. Februar verlängert (30. Januar geschlossen) Am 18. Januar findet um 14 Uhr ein Rundgang durch die Ausstellung statt. Es gibt dort auch noch ein paar Kalender und bemalte Holzkistchen, falls Interesse besteht.
Am Ende 2025 entstand ein blaues Portrait “ Ohne Schnee“, 50 x 50 cm (17. Dezember 2025) Da war auch noch kein Schnee in der Landschaft zu sehen, aber kalt wars trotzdem. Am Anfang Januar entstand dann das Gemälde „Januarblau“ 60 x 80 cm (3. Januar 2026) So wird es blau weitergehen, weil es kalt ist innen und außen. Die Seelen frieren ein. Man merkt es überall. Es ist beängstigend.
Es ist kein Winter, wie er schön wäre: Trockene, gut riechende Kälte, glitzernde Schneekristalle auf der Haut und ein gemütlicher Schneesturm, den man von der warmen Stube beobachten und hören kann. Es fehlt an Vielem. Nur die tiefe Dunkelheit begleitet und die kalten Gefühle. Es dauert nun schon ewig. Der braun-graue Winter macht es nicht besser.
Aber jeder Winter könnte der Letzte sein. Schon deswegen ist er auch ewig gut.
Ölgemälde “ Ewiger Winter“ 70 x 100 cm (2. Dezember 2025)

Heute war Weihnachtsmarkt in Arzberg. Diesesmal habe ich gemerkt, dass ich dort nicht mehr hingehöre. Das Einzige was, bleibt sind Magenschmerzen. Irgendwann ist es dann auch genug.

Blaublau ist seltsam, aber Realität. Blau kann schön und erfrischend sein. Jetzt fehlt aber das richtige gute, beruhigende, offene, nasse Blau. Im Moment ist es traurig, kraftlos und versperrt gegen alles, was da noch kommen könnte. Die Angst vor Blauschwarz kommt von oben, oder von überall, bedrückend und schwer.
Ölgemälde “ Blaublau“ 70 x 100 cm (18. November 2025)
