Internationaler Museumstag

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Marion Lucka: Aquarell „Maibaum“ 5 x 7 cm ( Mai 2016)

Am 22. Mai 2016 nehme ich von 10 bis 17 Uhr an der 7. Haus- und Hofmesse im Volkskundlichen Gerätemuseum in Bergnersreuth mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Kunstkarten teil. Weitere Infos unter: http://www.bergnersreuth.de/termine/?event_id1=23

Anmerkung vom Miniaquarell: Abends konnte ich wieder mit heimfahren. Anscheinend bin ich zu klein um bemerkt zu werden. Aber da kann man halt nichts machen. Das gehört wohl zu meinem Dasein.

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Tänzerin

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Tänzerin“ 50 x 60 cm (1988)

Kürzlich fand ich zufällig ein Foto von der „Tänzerin“von 1988. Ich freute mich sehr darüber, weil mich das Bild 1994 verließ und ich es manchmal, so unverständlich es auch klingt, heute noch vermisse. Die insektenartige Tänzerin steht mit einem Tuch umhüllt in einer mit eierartigen Objekten angefüllten Landschaft. Auf dem Kopf trägt sie einen welligen Fächer, der sie mit einem Lichttunnel verbindet. Das Bild stammt aus dieser magischen Zeit ohne Beeinflussung von Außen. Nur Tanzen und Musik waren damals wichtig, alles war noch weich und biegsam, auch die Zeit. Das Innere konnte besser erreicht werden. Es war zwar etwas verrückt, aber locker.

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Familie

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Marion Lucka: Bleistiftzeichnung „Familie“ 10 x 15 cm (März 2003)

Die kleine Zeichung „Familie“stammt aus der schönen Zeit im Frühling 2003. Die einjährige Mal-und Zeichenpause nach der Geburt meiner Tochter war damit beendet und das war eine der ersten Zeichnungen, die zu dieser Zeit entstanden. Die Harmonie war da und die schönsten Jahre begannen.

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Paradies

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Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Paradies“ 30 x 40 cm (1981)

Aus meiner Schulzeit 1981 stammt die Bleistiftzeichnung „Paradies“. Dabei schauen zwei zufriedene Baumgestalten aus einer teilweise gefalteten Blätterlandschaft. Damals hatte ich wohl noch sehr viel Geduld und es gab wenig Ablenkung, weder Fernseher noch Computer. Natürlich gab es Fernseher. Nur ich weigerte mich strikt einen aufzustellen, zumindest 10 Jahre lang. Diese Zeit war eigentlich sehr schön. Alles hatte seine Zeit um entstehen zu können. Mehr Zeit als jetzt, weil man immer denkt, zu langsam zu sein. Vielleicht ist es besser sich mehr Zeit zu lassen. Zuviel Vielschichtigkeit tut noch nicht gut.

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In Erwartung

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Marion Lucka: Acrylgemälde „In Erwartung“ 90 x 120 cm ( Oktober 1996)

1996 gab es einen Traum. Aber es sollte noch sechs Jahre dauern, bis er in Erfüllung ging. Die Frau in Erwarung schaut gespannt und freudig in die Zukunft, obwohl die Naht an ihrem Bauch auf einen Schnitt hindeutet. Das Kind kommt durch sie leicht lächelnd hindurchgelaufen, wie aus einer anderen Welt. Gedanken kommen und gehen. Sie befinden sich ständig im Wechsel. Dieser Gedanke war ein anderer als sonst und kam trotzdem oft ans Licht. Aber es ist schön, wenn es Dinge gibt, die in Erfüllung gehen und einfach nur gut sind.

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Stillleben mit Äpfeln

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Marion Lucka: Ölgemälde „Stillleben mit Äpfeln“ 70 x 90 cm (1996)

Diese Version des „Stilllebens mit Äpfeln“ von 1996 eröffnet durch einen Vorhang den Blick in eine andere mystische Welt. Der Vorhang wird duch zwei Hände aufgehalten, wobei die Hand in der linken Ecke des Bildes gleichzeitig die Nase eines Katzenkopfes darstellt. Der einzelne Stengel, der die Vase verlässt, führt in eine nebelige Landschaft. Hinter einer Brücke wachsen langstenglige Ballbäume. In den Äpfeln, die teilweise Verletzungen aufweisen, sieht jeder vermutlich etwas anderes. In  einem aufgeschnittenen Apfel befinden sich angewachsene Eierstöcke und in den anderen viele kugelige Dinge. Das Tuch ist scheibenartig, fest und mehrschichtig. Dieses Bild befindet sich ebenfalls in einer Kurklinik in Bad Steben.

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Zur Erinnerung

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Marion Lucka: Ausstellung „Bilder“ im Rosenthal-Theater Selb (1994)

Von Mai bis Juni 1994 hatte ich eine große Ausstellung im Rosenthal-Theater Selb mit 130 Arbeiten. Im Hintergrund des Portraitfotos sieht man das Ölgemälde „Widderfrau“ (1993) Foto: Dr. D. Braun. Das Stillleben mit gelben Blüten“ (1993) war ein Gemälde, dass in der Ausstellung zu sehen war. Seit 1994 wird es in einer Kurklinik in Bad Steben gezeigt.

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Marion Lucka: Ölgemälde „Stillleben mit gelben Blüten“ 60 x 70 cm (1993)

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Im Schlaf

 

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Marion Lucka: Ölgemälde „Im Schlaf“ 60 x 70 cm (2001)

Im Schlaf weiß man nicht, ob man lebt oder tot ist. Der Schlaf übt den Tod. Im Grunde weiß man nicht, was der eigentliche Traum ist. Wann träumt man, wann ist man wach? Träume sind oft schöner als das wahre Leben, falls es das überhaupt gibt, das wirkliche wahre Leben. Es ist nur eine bestimmte Einstellung des Gehirns. Das dachte ich mir bestimmt vor 15 Jahren, oder auch nicht. Jedenfalls habe ich darüber nachgegrübelt. Manchmal ist es besser alles in Frage zu stellen. Es gibt sowieso keine Sicherheit. Nur eben der Tod ist sicher und das eigentlich auch nicht. Man sollte deswegen immer genau nachdenken, was man tut, oder wenn es einem egal ist, dann eben nicht.

 

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Traumland

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Marion Lucka: Ölgemälde „Traumland“ 120 x 150 cm (1997)

Das „Traumland“ ist 1997 spontan und ohne Skizzen entstanden. Es entwickelte sich von  links oben nach rechts unten. Es sollte damals die Landschaft werden, in der ich mich am wohlsten fühle.  Als ich fertig war, merkte ich, dass es die richtige Umgebung geworden ist. Leider weiß ich nicht, wo ich mein Traumland außerhalb der bemalten Leinwand finden kann. Ich würde es gerne besuchen. Dass es irgendwo in einer Wüste liegt, ist gewiss.

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Augen zu und…

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Marion Lucka: Ölgemälde „Augen zu und…“ 40 x 50 cm (2010)

Eine Fischfrau hält sich ein hohles Auge zu. Das andere kreiselt vor Angst. Der Mund war zu. Nun ist er zerrissen, trocken und bröselig. Der Druck von außen wächst. Aber sie sollte weiterschwimmen und sich wieder ins Wasser legen. Da muss sie durch. Die Fischfrau ist nur im Wasser frei. Das Wasser ist trocken, sie kann darin fliegen.

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