Unter dem Blutbaum

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Unter dem Blutbaum“ 70 x 70 cm (2016)

Mein neues Bild „Unter dem Blutbaum“ wird bald fertig sein. Im Moment fällt es mir sehr schwer Bilder zu malen, die gefällig sind. Aber es hilft auch nichts, wenn man sich selber betrügt und süßliche und positive Abbildungen hervorbringt, die dann auch nicht passen. Sind rosa Blümchen und grinsende Gesichter wirklich immer toll? Süßes ist auch nicht immer gesund, es macht süchtig, und wer will schon gerne süchtig sein? Salzige und bittere Dinge können auch reizvoll sein. Was passt überhaupt? Es ist mir egal, muss es! Ich hab das längere Zeit in den letzten zwei Jahren versucht. Nun ist es so, wie es eben ist.
Letztendlich kann man es nur einem selber Recht machen, was ich ziemlich oft vergesse und langsam lernen muss. Vielleicht gibt es ja wenige Menschen, die das verstehen können?

 

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Stillleben mit Gesichtsvase

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Marion Lucka: Portrait und Ölgemälde “ Stillleben mit Gesichtsvase“ 40 x 50 cm (2014)

Dieses Foto enstand während eines Besuchs von Lynn und Klaus Lucka von Zelberschwecht aus New York City  in meiner Ausstellung im Gesundheitszentrum Waldsassen im Juni 2014. Sie waren auf der Durchreise und unser Treffen war sehr interessant und lustig- ein sehr schöner Tag! Er ist ein toller Fotograf.

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Geh weg!

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Marion Lucka: Ölgemälde „Geh weg!“ 70 x 100 cm (2008)

Der Titel dieses Gemäldes mag für die meisten Leute etwas befremdlich klingen. Für mich war es aber irgentwie die Rettung, weil es mich von meinem Knieschmerz befreite, der mich 2008 sehr plagte und ich mit dem Joggen aufhören mußte. Das Bild und die Gedanken, die ich dabei hatte, halfen mir, das spürte ich genau, wenn es auch für manche unglaublich klingen mag.

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Rattenmann

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Marion Lucka: Ölgemälde „Rattenmann“ 90 x 90 cm (1997)

Irgentwann ist mir aufgefallen, dass ich so gut wie keine Männer male. Sie würden auf der Leinwand auch nicht so gut ausschauen, denke ich… Aber es gibt doch einen, außer einem Pharao, vielleicht: Der Rattenmann. Für kurze Zeit war er der einzige Mitbewohner in einem großen verlassen Haus, das ich ein paar Jahre allein bewohnen durfte. Dort hatte ich am allerwenigsten Angst.
Wenn ich mal Langeweile hatte, was äußerst selten vorkam, streifte ich durchs Haus und unter dem Dach konnte ich immer wieder uralte Zeitungen aus der Wand ziehen und mit großem Interesse
darin lesen.

 

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Wesen, die zuhören

Manchmal muss man sich selber Wesen erschaffen, die da sind und zuhören-Aber vielleicht gehört Entfremdung zur Weiterentwicklung?

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Marion Lucka: Ein neues Bild schaut mich an…(14. Februar 2016)

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Zähne zeigen

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Marion Lucka: Ölgemälde „Zähne zeigen“ 60 x 60 cm (2010)

Es wird Widerstand geleistet. Es wird sich gewehrt. Es geht (un)erschrocken weiter…
Jeder hat ein Recht auf Dasein!

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Tage danach

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Marion Lucka: Ölgemälde „Tage danach“ 70 x 100 cm (1997)

Leider ist nicht immer alles rosig gewesen und es ist es immernoch  nicht und es wird es niemals sein. Man wird vom positiven überrollt, versteht es eigentlich nicht, weil da mehrere Ohren und mehrere Sinne da sind, die den Hintergrund erblicken. Was soll man sagen? Alles ist so mächtig um einen herum. Alle haben Recht, nur weil sie in der Mehrzahl sind. Was soll man machen? Man kann nichts machen, außer man macht ein Bild und stellt es in die Ecke, wartet, bis es einen wieder trösten kann, weil es schon öfter so war und die Zeit ging vorbei, eine bessere kam und ging wieder. Viele Leute wollen solche Dinge nicht sehen  und schwanzeln lachend durch den Tag , aber es gibt bestimmt genauso viele, die wissen, was gemeint ist ist.

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Erwachen

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Marion Lucka: Ölgemälde „Erwachen“ 70 x 100 cm (2012)

Dieses Ölbild enstand im Frühling 2012. Hier versuchte ich auf meine Weise den Frühling zu spüren und darzustellen.
Damals wählte ich bewußt wenig grün,
das eigentlich den Frühling symbolisiert.
Die fliegenden Tiere sollten die Bewegung und die Erneuerung bringen.

 

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Düsterrotfrau

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Marion Lucka: Die „Düsterrotfrau“ entsteht…(10. Februar 2016)

Bald ist mein neues Ölbild „Düsterrotfrau“ fertig. Es muss nur noch einige Tage überarbeitet werden. Eigentlich ist es immer schwierig festzulegen, wann ein Bild fertig ist.
Manchmal muss man sich einfach zwingen aufzuhören…theoretisch könnte man an einem Bild ein Leben lang malen, und dann ist es immer noch nicht fertig.

 

 

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Sarah

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Sarah“ 60 x 80 cm (2007)

Auf diesem Ölgemälde porträtierte ich Sarah Bernardt, eine der berühmtesten Darstellerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (1844-1923)
Von den Frauen um die Jahrhunderwende geht für mich eine besondere Faszination aus- die melancholischen Gesichter und die raffinierten Kleider finde ich sehr interessant. Das Bild wurde zuletzt 2014 in meiner Ausstellung in der Kunstgalerie im Alten Rathaus in Schwarzenbach/Saale zum Thema „Frauenportraits“gezeigt.

 

 

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