Katzenkopf in Grün-Pink

Marion Lucka: Tusche/Aquarell “ Katzenkopf in grün-pink“ 11 x 14 cm (4. April 2017)

Marion Lucka: Tusche/Aquarell “ Engel im Frühling“ 8 x 10 cm ( 4. April 2017)

Heute werde ich die Bleistifte liegen lassen und noch etwas mit Aquarellfarben malen. Die Schwarz- Weiß-Zeichnerei ist auf Dauer langweilig, geht aber im Liegen ganz gut. Der Katzenkopf in Grün-Pink enstand heute morgen. Mal sehen, was sonst noch entsteht. Ich würde ja gerne mal einen Spaziergang machen, obwohl keine Sonne scheint. Geht halt leider nicht. Das ist ab und zu beklemmend für mich. Aber man gewöhnt sich irgentwie an alles.(muss!) Ist ja hoffentlich bald anders.Wer weiß, für was das alles gut war?

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Katzenkopf in Grün-Pink

Eingesperrt sein

Marion Lucka: Bunt/Bleistiftzeichnung “ Heilengel“ 10 x 15 cm (2. April 2017)

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Wunschbaum“ 9 x 13 cm (3. April 2017)

Marion Lucka: Bleistiftzeinchnung “ Blätterwunsch“ 6 x 13 cm (1. April 2017)

In meinem „Riesengipsstiefel“ fühle ich mich eingeperrt. Es ist eine Qual für mich. Außerdem weiß ich nicht, ob ich zur Kunstnacht wieder mobil bin. Ich hatte mich so darauf gefreut meine Serie der roten Bilder zu zeigen. Schlimm sind auch die Rückenschmerzen. Im Moment ist es so, als ob ich die Zeit wegzeichnen will bis ich endlich wieder auftreten kann , die Wendeltreppe zu meinem angefangen hinaufsteigen, vollständig in ein Wasser tauchen und schwimmen kann. Ich mag zu meinem Lieblingsteich laufen und mir die frisch gewachsenen Blätter an den Frühlingsbäumen anschauen. Das wär so schön. Hoffentlich ist der große Schuh am linken Fuß bald Vergangenheit und ich kann erleichtert und geheilt auf diese schlimme Zeit ohne Ölfarben und der Bewegungs- und Appetislosigkeit zurückblicken.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Eingesperrt sein

Wunsch-Baum-Frau

Marion Lucka: Bunt/Bleistiftzeichnung “ Wunsch- Baum-Frau“ 11 x 13 cm (30. März 207)

Die Zeichnerei geht weiter, bis mich endlich der riesige Gipsersatzstiefel für hoffentlch  immer verlässt. Das ist eine beklemmende Erfahrung gewesen. Wenn´s nur schon Vergangenheit wäre. Es ist leider noch nicht so. Ich muss mich noch rumquälen mit der unharmonischen Lauferei und diesen verkrampfenden Krücken. Die Hälfte ist schon rum. Es erscheint mir wie eine Ewigkeit. Am meisten freue ich mich darauf wieder ins kalte Wasser zu springen und zu schwimmen wie ein frischer Fisch. Heute ist Die „Wunsch-Baum-Frau“ enstanden. Von ihrer Baumkrone tropfen allerlei Wunsche in Tränenform herunter,  die sich hoffentlich erfüllen und dann in der Erde versinken.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Wunsch-Baum-Frau

Heilgedanken

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung „Heilgedanken“ DIN A4 (27. April 2017)

Marion Lucka: Bunt/Bleistiftzeichnung “ Gelber Engel und Fisch“ 8 x 13 cm (29. März 2017)

 

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Märzgefühl“ 6 x 10 cm (28. März 2017)

Seitdem ich nicht mehr unters Dach zu meiner Staffelei kann, muss ich zeichnen. Ohne diese Tätigkeit würde ich wohl noch mehr Angst haben. Am liebsten würde ich meinen Knochen wieder zusammen malen, zumindest versuche ich es mit den Gedanken. Dabei ist mir bewusst, dass es anderen Menschen noch wesentlich schlechter geht und jeder mit etwas andern hadert. Aber das ist ein kleiner Vorgeschmack, wie schnell man abhängig sein kann. Mir bleibt im Moment nichts anders übrig als abzuwarten was kommt. Mir fehlt der Wald, das Wasser, vernünftig kochen zu können für meine Familie usw. In einigen Wochen kommt bestimmt wieder die Farbe in mein Leben, deswegen muss ich die Heilung herbeidenken, mit Bildern. Dies geschieht jetzt wieder indem ich kleine Zeichnungen mache, die auch für den Kunstautomaten gehören. Das beruhigt mich etwas und Die Zeit bis zur erhofften Mobilität erscheint etwas kürzer. Jedenfalls kommt man ganz schön ins Grübeln…

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Heilgedanken

Eine tierisch rote Traumgeschichte

Marion Lucka: Mit ihrem Büchlein „Eine tierisch rote Traumgeschichte“ am 26. März 2017)

Ich freue mich sehr Euch mein kleines Minibüchlein „Eine tierisch rote Traumgeschichte“ vorstellen zu dürfen. Es hat 24 Seiten und 9 Farbabbildungen mit meinen neuesten in rot gehaltenen Ölbildern. Außenmaße : 15 x 15 cm. Dabei handelt es sich um eine etwas verrückte Geschichte, die meine Gemälde untereinader verbindet. Es ist ein kleiner Lichblick für mich, da ich immer noch etwas niedergeschlgen bin wegen meinem Knöchelknochen. Es behindert mich in mein Minidachatelier zu gelangen. Im Moment haben ich deswegen nur die Möglichkeit zu zeichen oder mit Aquarellfarben zu malen. Ich vermisse meine Ölfarben sehr. Aber eine Pause war wohl mal nötig. Bei Interesse an dem Büchlein meldet Euch entweder auf dem Kontaktformular, über die e- mail: info@marionlucka.de oder über facebook. Dankeschön.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Eine tierisch rote Traumgeschichte

Seltsamer Frühling

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Märztrauer“ 12 x 17 cm (23. März 2017)

Dieses Jahr ist der Frühling für mich kein gewöhnlicher, eher ein trauriger. Hoffentlich sind wieder Blätter an meinen Lieblingsbäumen. Es könnte ja auch sein, dass dieses Jahr keine Blätter aus den Ästen wachsen, oder dass sich die Bäume von den Menschen abwenden. Aber sobald es wieder geht, werde ich sofort hinlaufen. 

Die Frau ist traurig, befindet sich in einer Art Halbschlaf. Sie ist nicht so lebendig wie sonst. In ihrem Kopf wachsen Bäume, die so weit weg sind, im Moment. Es tut weh. Sie stehen in Ihren Kopfkäfig herum. Ihre Beine sind zu kurz zum Laufen, Fuß verletzt, eine Narbe. Sie wird zur Bedenklichkeit gezwungen und zum verharren in einem seltsamen Zustand im Frühling.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Seltsamer Frühling

Die Zeit vergeht plötzlich langamer

Marion Lucka: Aquarell “ Bein-Fuß-Krank“ 20 x 30 cm (21. März 2017)

Marion Lucka: Bleistiftzeichnung“ Baumschauen“ 10 x 15 cm (22. März 2017)

Bis vor kurzen hatte ich das Gefühl, dass die Zeit rast und man nicht genug hineinpacken kann. Dabei handelt es sich meist um übertriebene Ansprüche an sich selbst. Ein falscher Schritt am verkehrten Platz und zur falschen Zeit kann alles so schnell verändern. Dann ist man gezwungen sein Leben zu bedenken und umzustellen. Einfache  Dinge werden schwierig andere Sachen und Gedanken kommen an. Man ist auf die nette Zuwendung von anderen Menschen angewiesen. Zuerst ein Schock, der ein Woche andauert, dann lässt man sich langsam auf die Situation ein. Die Bäume in meiner Umgebung sind plötzlich so weit weg, aber ich kann sie sehen von meinem Käfig aus. Ich versuche die Zeit ohne die gewohnten Dinge zu überwinden und hoffe, dass mein Knochen bald wieder zusammenwächst. Zu Ostern schaut alles bestimmt besser aus. Ich freue mich auf Ostern.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Die Zeit vergeht plötzlich langamer

Zeichnungen aus dem Krankenhaus

 

Leider habe ich mir eine Knöchelfraktur zugezogen und kann deswegen längere Zeit nicht mehr in mein Mini-Atelier unters Dach. Mein angefangenes Ölbild “ Besuch der Fremden wartet dort bis auf weiters auf mich. Ich bin sehr traurig und niedergeschlagen deswegen…Im Krankenhaus habe ich einige kleine Bildchen gezeichnet um die Dinge zu verarbeiten. Hoffentlich wächst der Knochen bald wieder zusammen. Am schlimmsten ist es für mich nicht in den Wald gehen zu können, überhaupt die Bewegungseinschänkung und die Rückenschmerzen…

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Zeichnungen aus dem Krankenhaus

Besuch der Fremden

 

Marion Lucka: „Besuch der Fremden“ ensteht (27. Februar 2017)

Heute ist Rosenmontag. Der Fasching rauscht an mir vorbei. Draußen ist schönes Wetter und ich bekomme Besuch von Fremden auf meinen neuen Ölbild.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Besuch der Fremden

Akt der roten Schneckenfrau

 

Marion Lucka: Ölgemälde „Akt der roten Schneckenfrau“ 80 x 80 cm (2017)

Sie ist rot, vom Kopf bis zu ihrem Schneckenhaus. Jederzeit kann sie sich dorthin zurückziehen und trotzdem auffällig bleiben. Keiner würde sie anfassen in ihrem heißen Schneckenhaus, weil alle denken, dass sie da drinnen zerkocht. Die weißen Tränen ihrer Augen werden vom Wind weggeweht, irgendwohin durch die rote Luft.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Akt der roten Schneckenfrau