Rote Sonne

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Marion Lucka: Ölgemälde „Rote Sonne“ 60 x 80 cm (2012)

Leider musste ich heute erfahren, dass meine für Juni geplante Ausstellung „Frauenbilder“ (Kunst in der Provinz) in der Fichtelgebirgshalle wegen der Haushaltssituation der Stadt Wunsiedel abgesagt werden muss. Das finde ich sehr traurig und mein Thema für die diesjährige Kunstnacht in Selb ist nicht ganz abwegig : Düsteres- weil die Welt nicht immer rosig ist“ Das wird wohl stellenweise so werden-leider! Zwar nicht für alle aber für einige. wie`s halt immer war….
Ich zeige hier das Ölbild „Rote Sonne“, weil es mein Gefühl zu diesem Thema im Moment am besten zeigt: Die rote Sonne bedeutet Gefahr und bedroht allmählich….

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Traurige

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Marion Lucka: Ölgemälde „Traurige“ 50 x 50 cm (2013)

Dies ist ein kleines Portrait der amerikanischen Stummfilm-Schauspielerin Theda Bara (1885-1955)
Ich mag die mystische und melancholische Ausstrahlung der Frauen um die Jahrhundertwende.

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Vorahnung im Traum

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Marion Lucka: Zeichnung aus meinem Traumbuch vom 22. Juni 1997, 12 x 15 cm

1997 träumte ich von einem Engel, der sich schützend vor mich stellte, als ein Auto auf mich zu kam. Eine riesige  orange Mango schwebte ruhig am Himmel. Bis dorthin hatte ich keine Ahnung, dass ein paar Tage später- ich fuhr  Mittags mit dem Auto von der Werkstatt heim-als mir ein Auto in einer scharfen Kurve entgegenkam. Ich war wie erstarrt. Es fuhr direkt ungebremst auf meine linke Fahrertür zu. Um Haaresbreite stoppte der Wagen vor meiner Autotür. Der Fahrer stieg aus und entschuldigte sich gleich bei mir.
Der Beobachter im Auto hinter mir nahm mich sogar in dem Arm, weil er das Schlimmste befürchtete. Die Situation löste sich wundersam auf und er sprach von einem Schutzengel, der mir beistand. Aus der Zeichnung in meinem Traumbuch entstand dann ein Woche später dieses Ölbild, das den Engel, gesichtslos mit knallrosa Kleid, die riesige Mango, orange mit Steineinschüssen und das Auto zeigt.

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Marion Lucka: Ölgemälde „Vorahnung im Traum“ 60 x 70 cm (1997)

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Unter dem Blutbaum

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Unter dem Blutbaum“ 70 x 70 cm (2016)

Mein neues Bild „Unter dem Blutbaum“ wird bald fertig sein. Im Moment fällt es mir sehr schwer Bilder zu malen, die gefällig sind. Aber es hilft auch nichts, wenn man sich selber betrügt und süßliche und positive Abbildungen hervorbringt, die dann auch nicht passen. Sind rosa Blümchen und grinsende Gesichter wirklich immer toll? Süßes ist auch nicht immer gesund, es macht süchtig, und wer will schon gerne süchtig sein? Salzige und bittere Dinge können auch reizvoll sein. Was passt überhaupt? Es ist mir egal, muss es! Ich hab das längere Zeit in den letzten zwei Jahren versucht. Nun ist es so, wie es eben ist.
Letztendlich kann man es nur einem selber Recht machen, was ich ziemlich oft vergesse und langsam lernen muss. Vielleicht gibt es ja wenige Menschen, die das verstehen können?

 

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Stillleben mit Gesichtsvase

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Marion Lucka: Portrait und Ölgemälde “ Stillleben mit Gesichtsvase“ 40 x 50 cm (2014)

Dieses Foto enstand während eines Besuchs von Lynn und Klaus Lucka von Zelberschwecht aus New York City  in meiner Ausstellung im Gesundheitszentrum Waldsassen im Juni 2014. Sie waren auf der Durchreise und unser Treffen war sehr interessant und lustig- ein sehr schöner Tag! Er ist ein toller Fotograf.

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Geh weg!

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Marion Lucka: Ölgemälde „Geh weg!“ 70 x 100 cm (2008)

Der Titel dieses Gemäldes mag für die meisten Leute etwas befremdlich klingen. Für mich war es aber irgentwie die Rettung, weil es mich von meinem Knieschmerz befreite, der mich 2008 sehr plagte und ich mit dem Joggen aufhören mußte. Das Bild und die Gedanken, die ich dabei hatte, halfen mir, das spürte ich genau, wenn es auch für manche unglaublich klingen mag.

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Rattenmann

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Marion Lucka: Ölgemälde „Rattenmann“ 90 x 90 cm (1997)

Irgentwann ist mir aufgefallen, dass ich so gut wie keine Männer male. Sie würden auf der Leinwand auch nicht so gut ausschauen, denke ich… Aber es gibt doch einen, außer einem Pharao, vielleicht: Der Rattenmann. Für kurze Zeit war er der einzige Mitbewohner in einem großen verlassen Haus, das ich ein paar Jahre allein bewohnen durfte. Dort hatte ich am allerwenigsten Angst.
Wenn ich mal Langeweile hatte, was äußerst selten vorkam, streifte ich durchs Haus und unter dem Dach konnte ich immer wieder uralte Zeitungen aus der Wand ziehen und mit großem Interesse
darin lesen.

 

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Wesen, die zuhören

Manchmal muss man sich selber Wesen erschaffen, die da sind und zuhören-Aber vielleicht gehört Entfremdung zur Weiterentwicklung?

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Marion Lucka: Ein neues Bild schaut mich an…(14. Februar 2016)

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Zähne zeigen

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Marion Lucka: Ölgemälde „Zähne zeigen“ 60 x 60 cm (2010)

Es wird Widerstand geleistet. Es wird sich gewehrt. Es geht (un)erschrocken weiter…
Jeder hat ein Recht auf Dasein!

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Tage danach

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Marion Lucka: Ölgemälde „Tage danach“ 70 x 100 cm (1997)

Leider ist nicht immer alles rosig gewesen und es ist es immernoch  nicht und es wird es niemals sein. Man wird vom positiven überrollt, versteht es eigentlich nicht, weil da mehrere Ohren und mehrere Sinne da sind, die den Hintergrund erblicken. Was soll man sagen? Alles ist so mächtig um einen herum. Alle haben Recht, nur weil sie in der Mehrzahl sind. Was soll man machen? Man kann nichts machen, außer man macht ein Bild und stellt es in die Ecke, wartet, bis es einen wieder trösten kann, weil es schon öfter so war und die Zeit ging vorbei, eine bessere kam und ging wieder. Viele Leute wollen solche Dinge nicht sehen  und schwanzeln lachend durch den Tag , aber es gibt bestimmt genauso viele, die wissen, was gemeint ist ist.

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