Wasserblumenfrau

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Blumenfrau“ 60 x 80 cm (2006)

Die Wasserblumenfrau sitzt allein im Wasser, denn dort hält sie sich am liebsten auf. Alles Alte wird abgewaschen, es ist ruhig um sie, kein Zwang oder Geplapper. Nur das Wasser ist schön tief, so klingt auch das Gequake der Frösche, die es noch gibt. Wer hält das Giftige noch aus, auch zwischen den Menschen? Sie fragt sich, ob es damals schon so war? Die Dinge bleiben wohl immer so, wie sie irgendwann eingestellt wurden, in der großen Maschine, die noch niemand gesehen hat. Auf einem Auge ist sie blind, sonst würde sie zuviel mitkriegen. Es reicht schon, dass es so gut wie keine Blumen mehr gibt, die sie früher kannte. Aber das Wasser bringt ihr schöne Träume, auch wenn sie immer weiter weg sind. Gestern stand sie im Museum in der Ecke und hörte und sah sich die Dinge vom wahren Leben an. Niemand bemerkte sie.

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Sonniger Tag im Museum

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Marion Lucka: 7. Haus-und Hofmesse im Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth am 22. Mai 2016

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Die 7. Haus-und Hofmesse im Volkskundllichen Gerätemuseum in Bergnersreuth war sehr schön, besonders die vielen interessanten Gespräche. Meinen Bilder und mir tat die kühle Luft im Kuhstall gut, da es draußen heuer zum ersten Mal ziemlich heiß war. Vor sechs Jahren durfte ich dort im Rahmen der Oberfränkischen Malertage an meinen Bildern arbeiten. 2011 hatte ich dort eine Einzelausstellung.(Vom Diesseits und Jenseits) Es ist ein schöner Ort mit besonderer Ausstrahlung. Ich freue mich, wenn ich dort sein kann.

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Tag im Mai

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Marion Lucka: Ölgemälde“ Tag im Mai“ 40 x 50 cm (2. Mai 1993)

Der Mai sollte immer schön sein. Im Mai kann ja gar nichts Schlimmes passieren und wenn, dann war es Zufall oder es wird einfach übersehen. Weil der Mai so schön grün ist, alles blüht, jeder mag jeden, die Vögel zwitschern… Leider kann es sein, dass man auch zu dieser Zeit das Grübeln nicht lassen kann und man eine gewisse Disharmonie spürt, Innen und Außen, dass man ab und zu, trotz der Blümendüfte, kaum noch summende Insekten hört. Ist es dann unnatürlich, wenn man ein wenig Angst bekommt? Das ungute Gefühl ist einfach da. Wenn nicht, dann gehört man zu den Superpositiven oder den Ignoranten. Natürlich ist es toll, wenn man die positive Schwingung, egal was passiert, durchhalten kann. Natürlicher Instinkt ist leider in der heutigen Zeit überflüssig geworden, stört sogar, weil Angsthasen unerwünscht sind und am liebsten betäubt werden, damit alles seinen Lauf nehmen kann. Es gibt kein Leben ohne Angst. Meistens warnt sie. Man sollte hören, was sie zu sagen hat, die Angst. Das Bild „Tag im Mai“ enstand 1993. Es war also ein Gefühl im Mai, was untypisch erscheint, weil das Grün fehlt, oder weil die verdrehte weibliche Person in einer etwas ungemütlichen Situation gezeigt wird, eine Situation, die sehr schmerzt, aber überlebt werden kann. Insofern kann man sie auch als positiv einordnen, wenn das auch unverständlich erscheint. Sie konnte sogar ihren Körper für einen Bruchteil von Sekunden verlassen und das erlebte sie als heilsam.

 

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Internationaler Museumstag

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Marion Lucka: Aquarell „Maibaum“ 5 x 7 cm ( Mai 2016)

Am 22. Mai 2016 nehme ich von 10 bis 17 Uhr an der 7. Haus- und Hofmesse im Volkskundlichen Gerätemuseum in Bergnersreuth mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Kunstkarten teil. Weitere Infos unter: http://www.bergnersreuth.de/termine/?event_id1=23

Anmerkung vom Miniaquarell: Abends konnte ich wieder mit heimfahren. Anscheinend bin ich zu klein um bemerkt zu werden. Aber da kann man halt nichts machen. Das gehört wohl zu meinem Dasein.

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Tänzerin

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Marion Lucka: Ölgemälde “ Tänzerin“ 50 x 60 cm (1988)

Kürzlich fand ich zufällig ein Foto von der „Tänzerin“von 1988. Ich freute mich sehr darüber, weil mich das Bild 1994 verließ und ich es manchmal, so unverständlich es auch klingt, heute noch vermisse. Die insektenartige Tänzerin steht mit einem Tuch umhüllt in einer mit eierartigen Objekten angefüllten Landschaft. Auf dem Kopf trägt sie einen welligen Fächer, der sie mit einem Lichttunnel verbindet. Das Bild stammt aus dieser magischen Zeit ohne Beeinflussung von Außen. Nur Tanzen und Musik waren damals wichtig, alles war noch weich und biegsam, auch die Zeit. Das Innere konnte besser erreicht werden. Es war zwar etwas verrückt, aber locker.

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Familie

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Marion Lucka: Bleistiftzeichnung „Familie“ 10 x 15 cm (März 2003)

Die kleine Zeichung „Familie“stammt aus der schönen Zeit im Frühling 2003. Die einjährige Mal-und Zeichenpause nach der Geburt meiner Tochter war damit beendet und das war eine der ersten Zeichnungen, die zu dieser Zeit entstanden. Die Harmonie war da und die schönsten Jahre begannen.

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Paradies

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Marion Lucka: Bleistiftzeichnung “ Paradies“ 30 x 40 cm (1981)

Aus meiner Schulzeit 1981 stammt die Bleistiftzeichnung „Paradies“. Dabei schauen zwei zufriedene Baumgestalten aus einer teilweise gefalteten Blätterlandschaft. Damals hatte ich wohl noch sehr viel Geduld und es gab wenig Ablenkung, weder Fernseher noch Computer. Natürlich gab es Fernseher. Nur ich weigerte mich strikt einen aufzustellen, zumindest 10 Jahre lang. Diese Zeit war eigentlich sehr schön. Alles hatte seine Zeit um entstehen zu können. Mehr Zeit als jetzt, weil man immer denkt, zu langsam zu sein. Vielleicht ist es besser sich mehr Zeit zu lassen. Zuviel Vielschichtigkeit tut noch nicht gut.

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In Erwartung

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Marion Lucka: Acrylgemälde „In Erwartung“ 90 x 120 cm ( Oktober 1996)

1996 gab es einen Traum. Aber es sollte noch sechs Jahre dauern, bis er in Erfüllung ging. Die Frau in Erwarung schaut gespannt und freudig in die Zukunft, obwohl die Naht an ihrem Bauch auf einen Schnitt hindeutet. Das Kind kommt durch sie leicht lächelnd hindurchgelaufen, wie aus einer anderen Welt. Gedanken kommen und gehen. Sie befinden sich ständig im Wechsel. Dieser Gedanke war ein anderer als sonst und kam trotzdem oft ans Licht. Aber es ist schön, wenn es Dinge gibt, die in Erfüllung gehen und einfach nur gut sind.

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Stillleben mit Äpfeln

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Marion Lucka: Ölgemälde „Stillleben mit Äpfeln“ 70 x 90 cm (1996)

Diese Version des „Stilllebens mit Äpfeln“ von 1996 eröffnet durch einen Vorhang den Blick in eine andere mystische Welt. Der Vorhang wird duch zwei Hände aufgehalten, wobei die Hand in der linken Ecke des Bildes gleichzeitig die Nase eines Katzenkopfes darstellt. Der einzelne Stengel, der die Vase verlässt, führt in eine nebelige Landschaft. Hinter einer Brücke wachsen langstenglige Ballbäume. In den Äpfeln, die teilweise Verletzungen aufweisen, sieht jeder vermutlich etwas anderes. In  einem aufgeschnittenen Apfel befinden sich angewachsene Eierstöcke und in den anderen viele kugelige Dinge. Das Tuch ist scheibenartig, fest und mehrschichtig. Dieses Bild befindet sich ebenfalls in einer Kurklinik in Bad Steben.

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Zur Erinnerung

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Marion Lucka: Ausstellung „Bilder“ im Rosenthal-Theater Selb (1994)

Von Mai bis Juni 1994 hatte ich eine große Ausstellung im Rosenthal-Theater Selb mit 130 Arbeiten. Im Hintergrund des Portraitfotos sieht man das Ölgemälde „Widderfrau“ (1993) Foto: Dr. D. Braun. Das Stillleben mit gelben Blüten“ (1993) war ein Gemälde, dass in der Ausstellung zu sehen war. Seit 1994 wird es in einer Kurklinik in Bad Steben gezeigt.

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Marion Lucka: Ölgemälde „Stillleben mit gelben Blüten“ 60 x 70 cm (1993)

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