Wir befinden uns in einem April der anderen Art. Still und bedrückend für manche Menschen, auch für mich. Aber schön für die Natur.

Wir befinden uns in einem April der anderen Art. Still und bedrückend für manche Menschen, auch für mich. Aber schön für die Natur.

Leider kann ich im Moment garnicht oder höchstens im Schneckentempo malen. Das nervt einwenig. Aber selbst das wird bestimmt irgendwann Vergangenheit sein. Hoffentlich auch das seltsame Virus, das überall auf der Welt rumspukt, die Leute verunsichert und verängstigt.

Der „Rote Lebensbaum“ ist fertig geworden. Hoffentlich wird es bald wieder warm draußen. Das braun -graue Wetter war schon zu lange vor dem Fenster. Der rechte Arm und Schulter schmerzt. Da wird wohl eine Malpause fällig werden. Das ist schwer. Der Arm hört einfach nicht auf mich zu quälen. Aber außerhalb vom Haus ist es auch gruselig, obwohl das Wetter schöner wird. Aber man ist noch mehr isoliert wie früher. Was da noch alles möglich ist und noch kommt? Jedenfalls ist alles, auf dass ich mich freute abgesagt. Hoffentlich ist der schreckliche Spuk bald vorbei und die Leute können sich wieder frei, auch in der Öffentlichkeit bewegen.



Zwischendurch entstehen für eine andere Ausstellung blaue und grüne Bilder. Lieber sind mir im Moment die gelb-roten für die Kunstnacht, wie der rote Lebensbaum, der gerade in Arbeit ist.
Langsam werden die Farbtöne wieder dunkler, wie alles im Moment um mich herum. Das Rot in der Landschaft erscheint noch warm und der Geruch der Farbe ist würzig bis scharf. Aber träumen kann man ja, von Blumen.

Da ich mich auf die Ausstellung in Hof vorbereite, entstehen wieder Stillleben in Blau-Grüntönen und ein blauer Katzenkopf.

Dies ist Bericht in in der regionalen Kultur der Frankenpost vom 27. Januar 2020. Vielen Dank an Klaus Klaschka. Weitere Fotos in der Galerie “ Ausstellungen 2″

Ein neues Ölbild ist fertig. Leider schneit es dieses Jahr anscheinend nicht. Mir kommt der Winter diesmal gelb vor. Eigentlich wärs doch schön, weiß-blau-kalt draußen zu sehen. Ein helles Stillleben hat sich auch noch hinzugefügt. Gelb ist auch dort vordergründig.



Die „Frau im Januar“ versucht das kühle Wetter für mich etwas zu erwärmen. Ein neues Jahr hat begonnen und man hofft, dass alles besser als im Letzten wird. Dieses Ölgemälde werde ich mit vielen anderen Bildern in der 20. Selber Kunstnacht am 25. April 2020 zum Thama „Sonnige Zeiten“ bei Augenoptik F. Schmidt zeigen.



