Ein neues, altes Wesen besucht mich im Moment in der schwülen kleinen Dachkammer. Es ist schön, wenn aus der Leinwand immer wieder ein anderes Gesicht auftaucht und das Malen von einer Fläche aus beobachtet. Es ist neutral, ohne Vorurteile, edel und lügt nicht. Es zeigt sich als eine pharaonische Erscheinung, noch nicht fertig in Farbe und Ausdruck. Weiß nicht, was aus ihm noch wird? Wie will es sein? Woher kommt es? Ich habe keine Ahnung. Aber am liebsten würde ich dort hineinschauen, in diese andere Welt und die dunkleren Seiten dieser Welt für einige Sekunden vergessen.


