Blaublau ist seltsam, aber Realität. Blau kann schön und erfrischend sein. Jetzt fehlt aber das richtige gute, beruhigende, offene, nasse Blau. Im Moment ist es traurig, kraftlos und versperrt gegen alles, was da noch kommen könnte. Die Angst vor Blauschwarz kommt von oben, oder von überall, bedrückend und schwer. Ölgemälde “ Blaublau“ 70 x 100 cm (18. November 2025)
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Alle Jahre wieder findet der Kleinkunstmarkt in Schönwald statt. Kann sein, dass ich das nächste Mal nicht dabei bin. Im Moment kann ich das alles nicht mehr. Aber heute habe ich es wieder geschafft mit dem Gedankengemurmel klarzukommen. Es ist alles temperatur- und gefühlskalt geworden. Die Zeit vor Corona war einfach anders. Diese kommt nie mehr zurück. Die Buntstiftzeichnung ist 7 x 8 cm groß.
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Heute musste ich zwei Stunden im Wartezimmer eines Arztes warten. Glücklicherweise hatte ich meinen kleinen Zeichenblock dabei. So entstand eine Minizeichnung “ Herz gebrochen“10 x 12 cm, 5. November 2025)
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Am Sonntag fand im Fichtelgebirgsmuseum der Heimatmarkt statt. Meinen Platz hatte ich im Eisenbahnzimmer, wie schon in den letzten beiden Jahren. Draußen hat es in Stömen geregnet und hat diesmal nicht so viele Leute ins Museum gelockt. Schön war es trotzdem, weil man da in Ruhe sitzen kann. Ich mag doesen Ort sehr.
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Alles geht langsamer, wird dunkler. Nie weiß man, was draus wird, aus Allem, den Gedanken, die sich ansammeln zu einem dicken Knoten, der unauflöslich erscheint. Manchmal kommt dann wieder ein Licht. Diese Mal war es blau. Ein blaues Wesen schaut mich an und wird für kurze Zeit zu einem Freund. Dann muss es für eine Weile aus meiner Nähe, weil alles erdrückt. Die unheimlich Weite ist noch nicht offen. Ölgemälde “ Blauer Freund“ 50 x 50 cm (27.Oktober 2025)
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Es war wieder Apfelmarkt in Thiersheim. Natürlich gab es dort nicht nur Äpfel, sondern viele andere interessante Sachen, gute Speisen und Getränke. Mich begeisteten besonders die Stände, die neben mir platziert waren : Meriteriane Spezialitäten und gute Bioöle. Da ich nix dergleichen anzubieten hatte, konnte man bei mir die Blumen und Äpfel auf den Bildern finden.
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Der Herbstwind hat uns erwischt. Kein Auge will in sehen und spüren will man ihn auch nicht, alles beunruhigend. Doch machmal ist es auch totenstill und angenehm, kein buntes Blatt bewegt sich. Das ist die schönste Zeit um in den Wald zu gehen und die Gedanken loszulassen, die erdrücken und verwirren. Die Katze wird zur besten Freundin , sie urteilt nicht. Sie spürt, wer es gut mir ihr meint und wer sie braucht. Sie bringt einen Funken Harmonie in die zerrüttete Welt. Sie sieht und spürt mehr als wir, die Abgestumpften. Der Herbstwind weht hoffentlich dunklere Gedanken weg, die immer schwerer lasten. Ölgemälde “ Im Herbstwind“ 70 x 100 cm (Oktober 2025)
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Es gibt wieder 100 Miniaturen für die Kunstgalerie “ Kunstautomat“ Die keinen Bilder sind 5 x 8 cm groß. (mixed media): Infos unter http://www.kunstautomaten.com
Ölgemälde im Hintergrund: „Erinnerungsengel“, 50 x 60 cm (2022)
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Eine Taube saß wochenlang im Walnussbaum und brütete ein Ei aus. Viellecht waren es auch zwei Eier? In der Wiese unter dem Nest aus dunklen Ästen lag nur eine Hälfte einer gebrochen Eischale. Wochen vorher hatte der Taubenmann sich solche Mühe mit dem allmorgentlichen Gegurre gegeben und hat tatsächlich eine Taubin für den Nestbau im Walnussbaum gefunden. Man hörte garnichts mehr. Es war verwunderlich, dass das gebrechliche, dunkle Nest, umgeben von grünem Laubwerk, die abwechselden Brüteinlagen aushielt. Die Vögel waren still. Man konnte der Taube, es war die kleinere, oft direkt in die Augen schauen und die unumstössliche Geduld der beiden Vögel spüren. Es war so bewundernswert. Jeden Tag freute ich mich das zu beobachten. Schließlich konnte man das Kleine sehen, während es gefüttert wurde. Ganz gierig nahm es die Nahrung auf. Doch ein paar Tage später saß die Taubin außerhalb vom Nest und schaute mich ein letztes mal an. Da spürte ich, das ihr Junges nicht mehr da war, wahrscheinlich wurde es von einer Elster gefressen. Das tat mir so leid… Tagelang ging mir das nicht mehr aus dem Kopf. Selbst Tiere machen Dinge umsonst und sind sicherlich auch traurig darüber. Aber allein die Hoffung, dass alles gut wird , ergab schon den Sinn. Ölgemälde “ Traurige Taube“ 60 x 80 cm (24. September 2025)
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Sie ist fremd. Andere sind ihr fremd. Alles ist fremd. Die Jahre sind kein bisschen seelisch gemütlicher oder harmonischer geworden. Das Netz hat große verklebte Knoten und Löcher bekommen, durch die der Wind ein gruseliges Lied pfeift. Früher war alles besser. Ja, das stimmt sogar. Die Freundin steht für viele Freunde, die es so wie früher nicht mehr gibt. Was hat sie besetzt? Darüber könnte man nachdenken. Man könnte, aber man muss das nicht. Ölgemälde “ Fremde Freundin“ 50 x 60 cm (16. September 2025)
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